Donnerstag, 28. Mai 2009

Michael-André Werner


Schwarzfahrer – die Lovestory

Michael-André Werners Roman "Schwarzfahrer" ist zwar nicht mehr ganz frisch, geht aber gerade in die dritte Auflage. Aus diesem Anlass liest der Berliner Autor die Liebesgeschichte, die so lange in diesem U-Bahnroman verschüttet war. Vielleicht liest er aber auch was ganz anderes, kommt ganz darauf an, worauf er Lust hat und was gerade fertig geworden ist. Lustige Tiergeschichten zum Beispiel. Oder Menschenhassertexte aus seiner Lesebühne "Die Brutusmörder".

Die Lesung "Schwarzfahrer – die Lovestory" ist zudem auch noch eine Benefizveranstaltung. Die Einnahmen gehen an den Verein "Kreatives Schreiben e.V." für dessen Schreibwerkstatt für Jugendliche "Schreib Geschichte(n)!"

www.michael-andre-werner.de
www.schreibwerkstatt-berlin.de
www.diebrutusmoerder.de


Donnerstag, 28.5.2009
ab 20:30 Uhr
im Ori
Galerie Ori
Friedelstraße 8,
U-Bahnhof Hermannplatz

Dienstag, 19. Mai 2009

100.000 Milliarden Sonette

Photo von Florian Groß


Das kann ein langer Abend werden: Eine Rundreise durch Deutschland, ein paar endlose Geschichten und 100.000 Milliarden Sonette. Das alles lesen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Mathematik-Schreibwerkstatt (ja, sowas gibt's wirklich, Mathematik-Schreibwerkstätten), die Anfang April in Berlin stattfand - gleich neben dem Trainingsplatz von Hertha. Wer also wissen will, was Mathematik und Literatur miteinander zu tun haben (können), sollte am 21.5. da sein. Und vielleicht gibt es noch ein interaktives Textadventure, bei dem das Publikum mitspielen kann. Juhu.

Es lesen Kora Klein, Birte Wolmeyer, Michael-André Werner und Poetry-Slam-Jugendstar Iris Schwarz.

www.schreibwerkstatt-berlin.de


Donnerstag 21.05.2009
ab 20:30
im: Ori
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Eintritt frei, Bier 2,50. Wein auch.

Dienstag, 12. Mai 2009

Iris Niedermeyer

Diese Woche bei "Ich fang nochmal an..." charmante Chaosunterhaltung mit Iris Niedermeyer.

Iris Niedermeyer macht monotrope Unterhaltung mit traniger Schlagfertigkeit und kindlicher Freude. Obwohl ihr Vater Deutschlehrer ist, hat sie kein Abitur und tut sich schwer mit Kommaregeln. Sie ist gegen Zensur und gegen Zensuren auch. Iris Niedermeyerwurde in Mainz geboren und zog im Alter von 10 Jahren mit ihrem Vater nach Berlin. Für die Kunst der Unterhaltung interessierte sie sich immer schon : Mit 6 Jahren wollte sie Clown werden. Mit 12 Jahren startete sie den ersten Versuch, ihre Autobiographie zu schreiben, kam aber über den ersten Satz nicht hinaus. Beim Versuch, Schausspielerin zu werden, merkte sie schließlich, daß ihr Schiller und die anderen am Arsch vorbei gingen und sie sich auch einfach mal auf einen Stuhl setzen wollte. Also fing sie an zu schreiben und wurde Mitglied einer Lesebühne. Wenn sie nicht vorliest, fährt sie in einem kleinen alten Feuerwehrauto durch Berlin und isst ansonsten viel Kuchen.

www.iris-niedermeyer.de
http://www.myspace.com/irisniedermeyer
http://www.myspace.com/rasenderiltis

Donnerstag 14.05.2009
ab 20:30
im: Ori
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Dienstag, 10. Februar 2009

Lesung am Donnerstag - Georg Weisfeld

Georg Weisfeld erkennt man erstens an seiner stets unschuldsvollen Miene und zweitens an seiner Frisur. Jemand hat ihn mal einen Atombombenpilzkopf genannt. Angeblich ist das die Folge der Trennung von seiner Freundin. Denn seitdem muß er seine Miete selber zahlen, und das verringert sein Budget für andere Dinge, zum Beispiel fürs Haareschneiden.

Um also Geld zu verdienen, ist Georg Weisfeld Mitglied bei verschiedenen Lesebühnen: den Dienstagspropheten, der Neuköllner Lesegala und natürlich Die Brutusmörder. Außerdem arbeitet Georg Weisfeld fürs Fernsehen und berichtet von den Deutschen Meisterschaften im Kreuzwörträtsellösen oder moderiert das Schönheits-OP-TV. Manchmal macht Georg Weisfeld aber auch einfach Blau: Zum Beispiel ab 21.02. im Theater-Dock. Aber vorher kommt er ins ORi.

www.weisfeld.de
www.myspace.de/georgweisfeld
www.diebrutusmoerder.de
www.lesegala.de
www.dienstagspropheten.de

Dienstag, 3. Februar 2009

Lesung am Donnerstag: Das Alphabet der Stadt (René Hamann)

E wie Eichkamp, Z wie Zehlendorf, P wie Pankow, R wie Rudow, S wie Schöneberg, X wie Xberg. René Hamann hat Berlin durchsucht und ist auf Normales gestoßen wie auf Obskures, auf Lächerliches wie auf Trauriges. Hamann beweist sich als genauer Beobachter. "Es sind hundertfach mehr erleuchtete Lampen als Menschen zu sehen. Eine Frau raucht an einer Bus-halte, eine andere kommandiert ihren Pudel, eine dritte schiebt eine Fenstertür im ersten Stock auf. Es gibt kaum hohe Mauern vor den Häusern, die Schäferhunde sind nach Friedrichshain gezogen, die Überwachungskameras sind beim FAB. Es ist still. Durch die Stille kommt Kirchengeläut. Ein knarrender Rollstuhl mit einem Greis. Ein Bus fährt nachdenklich Richtung Schönow. Dann wieder Autos." Die Glossen erschienen zuerst in der taz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Nun ist das ganze Alphabet in einem Buch versammelt, ergänzt durch weitere Erzählungen aus und über Berlin.

Lesung am Donnerstag 05.02.2009
René Hamann - Alphabet der Stadt
im Ori, Friedelstraße 8
Beginn 20:30
Eintritt frei, Austritt mit Hut

Montag, 26. Januar 2009

Lesung am Donnerstag: arno.

Herrschaften, Neuigkeiten: Es wird Musik geben. Y aura dla musique. Musica und so. Music. Und zwar arno.: wunderbar übrigens, hier premierenhaft eine Kostprobe von arno. (dort mit Band, bei uns solo, wir haben ja noch nicht mal so viel Platz wie auf dem Video die Bühne groß ist) geben zu können: voilà.


Die Aufnahme stammt vom Juli 2008, Vorband von Udo Lindenberg in Calw.

arno.
musique am Donnerstag
am 29.01.2008
im: Ori
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz
ab 20:30

Eintritt frei. Bier 2,50. Wein auch.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Lesung am Donnerstag: Lea Streisand

Lea Streisand ist eine Frau. Seit 1980 kann sie sprechen, seit 1986 lesen und schreiben. Seit 2003 kann sie selbst geschriebene Geschichten auf Lesebühnen vorlesen: z.B. bei den Dienstagspropheten, der Samstagsshow, der Neuköllner Lesegala und bei Rakete 2000. Lea steht manchmal in Zeitungen und hat eine Seite im Internet www.myspace.com/leastreisand. Sie trinkt zuviel Apfelschorle und studiert Germanistik und Skandinavistik zuende. In der Anthologie Sex - Von Spaß war nie die Rede (Hrsg. v. Volker Surmann) kann man Lea jetzt nachlesen. Lea Streisand heißt wirklich so.

(sagt Lea)

"Lea schreibt Berlin, Weihnachts- oder Sylvestergeschichten, über die peinlichsten Situationen ihres Lebens und ab und zu auch mal über schlechten Sex. Bei der Samstagsshow letzte Woche wurde sie als Comedienne vorgestellt, man könnte sie sicher auch als eine der grandes dames der berliner Lesebühnen vorstellen. Finde ich jedenfalls. Weil sie so einen wunderbar bissigen humor hat. Und so eine wunderbare Lesestimme."

(sagt Saskia)

myspace.com/leastreisand
dienstagspropheten.de
samstagsshow.de
lesegala.de